R+M de Wit: Spatenstich im Innovationspark Heiligenhaus

Am 01.09.2021 luden die Geschäftsleitung des mittelständischen Unternehmens R+M de Wit gemeinsam mit der Stadt- und Bodenentwicklungsgesellschaft Heiligenhaus (SBEG) zum Spatenstich in den Innovationspark Heiligenhaus.

Alexander de Wit, Geschäftsführer der R+M de Wit GmbH eröffnete den Termin und gab einen Überblick über das anspruchsvolle Bauvorhaben zur Errichtung der neuen Firmenzentrale. Der neue Produktions-, Lager- und Bürokomplexes an der Bertha-Benz-Allee (vormals Friedhofsallee) wird rund 6.500 qm Hallenfläche sowie 3.000 qm Bürofläche umfassen und kommt damit auf 80.000 cbm umbauten Raum/Kubatur. 2.000 qm der Dachflächen werden mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, welche der eigenen Stromversorgung dient. In der Heiztechnik kommen Wärmepumpen zum Einsatz. Damit wird eine nachhaltige Energieversorgung gewährleistet.

Bürgermeister Michael Beck, gleichzeitig Geschäftsführer der SBEG, betonte die Bedeutung der „Rückkehr“ der Firma de Wit nach Heiligenhaus. Vor acht Jahren zog das Unternehmen aufgrund von Expansionsbedarfen, welche in Heiligenhaus zu der Zeit nicht bedient werden konnten, nach Velbert. Der Erwerb eines rund 22.000 qm großen Grundstücks im ersten Bauabschnitt des Innovationsparks im letzten Jahr ermöglicht nun, nach erfolgreicher Bauantragstellung, die Errichtung eines modernen Büro- und Betriebsgebäudes – zugleich das Headquarter und Vertriebszentrum der R+M / Suttner Unternehmensgruppe – an einem zukunftsweisenden Standort.

Für die Stadt- und Bodenentwicklungsgesellschaft ist die Ansiedlung der Firma de Wit ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung des Innovationsparks und stellt einen guten Start der Vermarktung dar.
Im Dezember 2020 präsentierte die Firma de Wit die Visualisierung des durch das
Architekturbüro Schönborn + Hölscher geplanten Gebäudekomplexes. Mit dem nun erfolgten Baubeginn wird ein ehrgeiziger Zeitplan bis zur geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2023 verfolgt. Mit dem Umzug in die neue Firmenzentrale können betriebliche Abläufe noch weiter optimiert werden. In diesem Zusammenhang ist die vollautomatische, robotergestützte Lagertechnik „AutoStore“ hervorzuheben. Aber auch die Belegschaft von de Wit wird maßgeblich vom neuen Standort profitieren.

Die Unternehmensgruppe R+M / Suttner bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon seit langem diverse Benefits, die im Innovationspark noch ausgebaut werden. In einem innerbetrieblichen Beteiligungsprozess wurden die Wünsche und Anregungen der rund 130 Mitarbeiter an ihren neuen Arbeitsplatz abgefragt und in der Planung berücksichtigt. Wichtige Eckpunkte sind:

  • Gestaltung der Pausen- und Aufenthaltsräume nach Wünschen der Mitarbeiter (mittels Umfrage unter allen Mitarbeitern)
    • Großzügige Küche und Kantinenraum
    • Separate Chill-out Area, in der Mitarbeiter sich zurückziehen können
    • während der Pausenzeiten
    • Separater Aufenthaltsraum mit Kicker, Billard etc.
    • Terrassenbereich mit Sitzmöglichkeiten, Sonnenschirmen und Grillplatz
    • Massage-/Fitnessbereich
  • Elektroladeplätze für E-Bikes und E-Autos
    • Fahrradständer mit Möglichkeit E-Bikes zu laden und separaten verschließbaren Boxen (Helm, Akku, etc.)
  • Dachterrasse mit Blick ins Angertal
  • Ausreichend Parkmöglichkeiten für alle Mitarbeiter
  • Duschkapazitäten für alle Mitarbeiter
  • Gestaltung der Feuerwehrumfahrt als „Spazierweg“, sowie einer Gartenfläche mit heimischen Obstbäumen und einer Wildblumenwiese für Bienen, inkl. Aufenthaltsbereichen mit Sitzbänken und evtl. Tischen, die die Mitarbeiter während der Pausen nutzen können. Zudem plant die R+M de Wit GmbH eine Zusammenarbeit mit einem ortsansässigen Imker, um einen eigenen Honig herzustellen.
  • Modernste Klimatechnik zur Kühlung (maximale Reduzierung von Zugluft)

R+M de Wit GmbH
Geschäftsleitung:
Bernd de Wit, Alexander de Wit, André de Wit und Ralph Batz
rm-suttner.com

© Architekturbüro Schönborn + Hölscher
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